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Bandcamp vs. SoundCloud für Artists: Welcher Dienst ist besser
Bandcamp vs. SoundCloud für Artists: Welcher Dienst ist besser

Bandcamp vs. SoundCloud für Artists: Welcher Dienst ist besser

Distribution und Promotion. Diese Faktoren sind entscheidend für Musiker, die einen guten Musikdienst suchen. Niemand will seine Tracks auf die erstbeste Plattform hochladen, deshalb suchen unabhängige Artists immer nach einem besseren Ort. Sie wollen ihre Musik verkaufen, Streams monetarisieren und auf professionellem Niveau wachsen. Wer Profi werden will, braucht eine professionelle Plattform, um seine Ambitionen zu verwirklichen.

Wenn du noch nicht bereit für Giganten wie Spotify oder Apple Music bist, kannst du mit etwas anderem starten. Zur Wahl stehen SoundCloud und Bandcamp – multifunktionale, nutzerfreundliche Musikstreaming-Dienste. Was können sie? Wie funktionieren sie? Und was darfst du von ihnen erwarten? Lies weiter – wir vergleichen Bandcamp und SoundCloud, damit du die richtige Wahl triffst.

Bandcamp – eine Community für leidenschaftliche Musiker

Bandcamp ist nicht nur ein Dienst zum Veröffentlichen und Hören von Musik. Es ist eine riesige Community leidenschaftlicher Menschen, die Neues entdecken und ihre Lieblingsmusiker unterstützen wollen. Man kann seine Lieblingssingles hören, Tracks oder Alben kaufen und die neuesten Releases vor allen anderen checken. Dir stehen tägliche Mixe, verschiedene Radiostationen und eine Auswahl der besten Alben offen.

Bandcamp bietet sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Services. Du kannst die Tracks auf der Plattform zum Beispiel gratis hören – willst du sie aber für Offline-Hören herunterladen oder verschenken, musst du sie kaufen. Das ist eine gute Sache, denn so monetarisieren Artists ihre Musik. Wenn Nutzer etwas kaufen (CDs, Songs, Alben oder T-Shirts), geht der Großteil des Preises (rund 82 %) direkt an den Creator, der Rest deckt Gebühren und den Anteil von Bandcamp. Die Transaktion dauert maximal 48 Stunden – du musst also nicht bis zum Monatsende auf dein Geld warten.

Das Shoppen auf Bandcamp ist einfach, denn du erreichst den Katalog direkt von der Startseite. Alle verfügbaren Artikel sind nach Kategorien sortiert, und du kannst die Suche verfeinern, indem du das Musikgenre wählst und Filter aktivierst (Standort der Artists, Bestseller, Neuheiten oder Überraschungsartikel).

Fans haben Artists über Bandcamp 1,31 Milliarden Dollar gezahlt, davon 194 Millionen im letzten Jahr.

Fans haben Artists über Bandcamp 1,31 Milliarden Dollar gezahlt – davon 194 Millionen im letzten Jahr.

Eine vorteilhafte Wahl für Artists

Auf Bandcamp können Nutzer einen eigenen Store aufbauen. Das ist buchstäblich eine Website in der Website. Du beschränkst dich nicht nur auf die Online-Musikdistribution: Verkaufe CDs und Merch und gib deinen Fans exklusive Schätze. Auf anderen Plattformen wie Spotify teilen Artists Links zu ihren Online-Stores auf anderen Seiten – für die Fans ist das Hin- und Herspringen unbequem. Bei Bandcamp hast du alles an einem Ort. Außerdem verkaufst du direkt, ohne Drittanbieter-Apps. Nutzer bestätigen die Transaktion und laden die Musik in Sekunden auf ihre Geräte. Dazu kommt die kleine Kommission der Plattform (nur 10 % für Merch und 15 % für Musik) – bei regelmäßigen Verkäufen kannst du ein solides Einkommen erzielen.

Der einzige nennenswerte Nachteil von Bandcamp ist die eingeschränkte Individualisierung. Deine Profilseite hat dasselbe Design wie die Startseite der Plattform. Auch an den Seiten deiner Alben kannst du keine größeren Änderungen vornehmen. Selbst wenn du eine einzigartige, auffällige Brand mit besonderem Design aufbauen willst – so cool wie gewünscht wird es nicht aussehen.

Der Vergleich der wichtigsten Features von SoundCloud und Bandcamp von Artist Push

Feature

SoundCloud

Bandcamp

Plattformtyp

Streaming, Social

Store, Streaming

Monetarisierung

Werbung, Abos

Verkäufe, Merch, Abos

Nutzerbasis

Mainstream, Indie

Indie, Nische

Kontrolle für Artists

Eingeschränkte Kontrolle

Volle Kontrolle

Umsatzbeteiligung

55 % der Werbeeinnahmen

85 % der Verkäufe

Audioqualität

Standard, Premium

Hoch, verlustfrei

Discovery

Algorithmisch, kuratiert

Kuratiert, redaktionell

Social Features

Kommentare, Reposts

Basis-Funktionen, Artist-Fan-Kontakt

Mobile App

iOS, Android

iOS, Android

Integrationen

Social Media, Musik-Tools

Social Media, begrenzte Tools

SoundCloud – ein starker Ort für den Karrierestart

SoundCloud war schon immer Spotifys größter Rivale, vor allem wegen der unterschiedlichen Ansätze beider Plattformen. Spotify ist ein riesiger Hub mit großem Publikum, solidem Engagement und einem guten Monetarisierungsprogramm. Eine gute Wahl für alle, die sich in der Musikindustrie bereits einen Namen gemacht haben und ihr Publikum über weitere Plattformen vergrößern wollen.

SoundCloud dagegen gilt als guter Ausgangspunkt für deine Karriere. Schon mit dem kostenlosen Account hast du viele Möglichkeiten zum Veröffentlichen und Promoten deiner Musik. Entscheidest du dich für die Premium-Version für Artists (SoundCloud Next Pro), wachsen deine Möglichkeiten deutlich. Du bekommst viele Vorteile, die deine Artist-Experience verbessern:

  • Unbegrenzte Uploads
  • Erweiterte Statistiken
  • Automatisierte Distribution neuer Releases
  • Verknüpfung mit YouTube ID – wird deine Musik dort veröffentlicht, wirst du für Plays bezahlt
  • Fan-Powered Royalties als Monetarisierungssystem
  • Royalty-Split zwischen Distributoren und Kollaborateuren

    Das ist nur ein kleiner Teil aller Features, die in der Vollversion von SoundCloud für Artists freigeschaltet werden. Es mag seltsam wirken, fürs Freischalten der Monetarisierung zu zahlen, aber genau das ist die Idee. Mit dem erweiterten Creator-Toolpaket kannst du dich aufs Bearbeiten, Veröffentlichen, Analysieren und Verbessern deiner Promotion-Möglichkeiten konzentrieren.

    Das Erste, was im Vergleich auffällt, ist die Profil-Individualisierung. Auf SoundCloud können Musiker einen einzigartigen Stil für ihr Profil gestalten und bei der Distribution ihrer Musik authentisch bleiben. Beim Erstellen eines Artist-Accounts wählst du ein Profilbild und ein Hintergrundbild und schreibst eine Beschreibung. Die Spalte „Popular tracks“ zeigt die Songs mit den meisten Plays. Auch deine Alben und Playlists kannst du individuell gestalten.

    Ein weiterer Vorteil von SoundCloud ist sein Anti-Copyright-System. Die Plattform erkennt Tracks, die mit Urheberrechtsverletzungen gepostet wurden, und schaltet deren Monetarisierung ab. Wer sich an die Regeln der Plattform hält, muss sich also keine Sorgen machen.

    Ist SoundCloud besser als Bandcamp?

    Bandcamp ist der bessere Ort, um Musiker durch den Kauf ihrer Tracks und ihres Merch zu unterstützen. SoundCloud dagegen eignet sich dank seiner Einfachheit besser für den Karrierestart. Bandcamp lässt Artists musiknahe Produkte wie Kleidung, Accessoires und CDs verkaufen, während SoundCloud auf die Monetarisierung des Musikstreamings setzt.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum ist SoundCloud gegenüber Bandcamp von Vorteil?

    Was sind die Nachteile von Bandcamp?

    Nutzen große Künstler Bandcamp zur Musikpromotion?

    2 Kommentare

    • Eric

      I agree, if you want to support artists, especially indie artists (like me) bandcamp is the obvious choice . Bandcamp provides a pkatform for a wildly diverse selection of music, rock rap jazz soul electro and all their many spin offs

      I agree, if you want to support artists, especially indie artists (like me) bandcamp is the obvious choice . Bandcamp provides a pkatform for a wildly diverse selection of music, rock rap jazz soul electro and all their many spin offs

    • Jordan Pars

      Bandcamp’s revenue split is unbeatable, especially for indie artists like me who rely on direct sales and merch. The all-in-one store setup is so convenient. I tried SoundCloud too, but the constant ad interruptions on the free version were a turn-off.

      Bandcamp’s revenue split is unbeatable, especially for indie artists like me who rely on direct sales and merch. The all-in-one store setup is so convenient. I tried SoundCloud too, but the constant ad interruptions on the free version were a turn-off.

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